Zeitliche Ontologie und zeitliche Reduktion (08/2008)

31. Internationales Wittgenstein Symposium 2008 „Reduktion und Elimination in Philosophie und den Wissenschaften“, 10. bis 16. August 2008 | Kirchberg am Wechsel

Kann die Berücksichtigung der Zeit und des Raumes bei ontologischen Überlegungen ein Beitrag zur ontologischen Sparsamkeit sein kann? Ich möchte in meinem Beitrag dieser Frage nachgehen. Dazu werde ich zwei eng zusammenhängende Fragen behandeln, nämlich (i.) die Frage nach einer zeitlichen Ontologie und (ii.) die Frage nach den Möglichkeiten einer zeitlichen Reduktion. Die zeitliche Ontologie ist ein zeit-räumliches Kategoriensystem, welches, meiner Meinung nach, besonders einfach und ontologisch sparsam ist, sie macht auch weniger Voraussetzungen. Auf einer anderen Ebene gibt es für die zeitliche Reduktion weitere Möglichkeiten, z.B. die zeitliche Reduktion der Modalitäten oder die zeitliche Fragmen- tierung von ontologisch problematischen bzw. umstrittenen Gegenständen. Es wird sich zeigen, dass die Berück- sichtigung der Zeit (und des Raumes) weit reichende Auswirkungen auf die Ontologie haben kann.

Nachlese zum 31. Wittgenstein Symposium 2008

 

Orte der Mehrdeutigkeit

 

Mehrdeutigkeit in- und außerhalb der Sprache. Auf der Suche nach einer Neuen Universellen Theorie der Ambiguität (NUTA) ...

 

Hasen-Enten-Kopf

 

„MEHRDEUTIG, adj. mehr als éine deutung zulassend: ein mehrdeutiger ausspruch. vergl. eindeutig. “ 

 

– Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Bd. 12, Sp. 1889 bis 1894.

 

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