Über die Unmöglichkeit von Zeitreisen (09/2011)

XXII. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Philosophie „Welt der Gründe“, 11. bis 15. September 2011 | München, Deutschland

Zwischen Philosophie und Science-Fiction angesiedelt, haben Zeitreisen Eingang ins Alltagswissen gefunden und die Fantasie beflügelt. Vom philosophischen Standpunkt aus kann man sich im Rahmen einer zeitphilosophischen Betrachtung ernsthaft die Frage nach der Möglichkeit von Zeitreisen stellen. Der Beitrag soll zeigen, dass Zeitreisen unmöglich sind. Das Ergebnis ist nur insofern relativ, als es einer zusätzlichen Annahme bedarf, des Präsentismus. Dieser ist nicht unumstritten, doch begründbar.

XXII. Deutscher Kongress für Philosophie

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Modalitäten, das Infinite-Monkey-Theorem und die unendliche Zeit (06/2011)

9. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie „Crossing Borders – Grenzen (über)denken“, 2. bis 4. Juni 2011 | Universität Wien

Der Ansatz die Modalitäten in zeitlichen Begriffen zu definieren, ist in vielerlei Hinsicht eine Alternative zu logisch-formalen sowie semantisch-metaphysischen Definitionsversuchen. Zeitliche Modalitäten sind aber vor allem eine einfache und elegante Lösung, um zu erklären, was "möglich" und "notwendig" bedeuten. Die logisch-formalen Definitionen sind in der Regel rein syntaktische Definitionen, die bloß die Folgerungsbeziehungen festlegen, die für einen Satz gelten, der einen Modaloperator enthält. Streng genommen wird dabei jedoch nicht erklärt, was die Modalitäten bedeuten. Der semantisch-metaphysische Erklärungsansatz, der von möglichen Welten spricht, macht weitreichende Annahmen, die um nichts verständlicher sind als die Begriffe, die definiert werden sollen.

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Über mehrdeutige und nicht mehrdeutige Bilder (08/2010)

33. Internationales Wittgenstein Symposium 2010 „Bild und Bildlichkeit in Philosophie, Wissenschaft und Kunst“, 8. bis 14. August 2018 | Kirchberg am Wechsel

Warum ist es so, dass ich zwar mehrdeutige Bilder sehen kann, ich aber keine für mich mehrdeutigen Bilder zeichnen kann? – Das Ziel dieses Beitrags ist, mit Hilfe dieser Frage das Phänomen der mehrdeutigen Bilder zu beleuchten. Es soll klar werden, an welcher Stelle des Produktions-Rezeptions-Prozesses die Mehrdeutigkeit von Bildern ins Spiel kommt, und warum sie an dieser und nur an dieser Stelle entstehen kann; gemeint ist damit der Übergang vom Zeichner eines Bildes zum Rezipienten. Nicht nur hier gibt es Parallelen zu mehrdeutigen Wörtern (die Mehrdeutigkeit tritt beim Übergang vom Sprecher zum Hörer auf) und auch diese werden hier eine gewisse Rolle spielen, denn mehrdeutige Bilder und mehrdeutige Wörter haben mehr gemeinsam, als man vermuten würde.

Nachlese zum 33. Wittgenstein Symposium 2010

 

Orte der Mehrdeutigkeit

 

Mehrdeutigkeit in- und außerhalb der Sprache. Auf der Suche nach einer Neuen Universellen Theorie der Ambiguität (NUTA) ...

 

Hasen-Enten-Kopf

 

„MEHRDEUTIG, adj. mehr als éine deutung zulassend: ein mehrdeutiger ausspruch. vergl. eindeutig. “ 

 

– Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Bd. 12, Sp. 1889 bis 1894.

 

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